Aktuelles07.05.12 Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wählte neuen VorstandAm Samstag, den 28.04., fand die Stadtversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Duisburg statt. Trotz des warmen Wetters kamen 30 Delegierte aus den Verbänden und Gäste zu der Versammlung im Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde St. Barbara in Rheinhausen. Von 10 Uhr bis 16 Uhr wurde gewählt, beraten und beschlossen. Nach 6 Jahren erfolgreicher Arbeit wurde Patrizia Chudalla aus dem Stadtvorstand verabschiedet. Die Stadtversammlung dankte für die geleiteste ehrenamtliche Arbeit in der katholischen Jugendverbandsarbeit ihr mit herzlichem Applaus und verlieh ihr dafür das Ehrenkreuz des BDKJ in Bronze. Nach ihrer Verabschiedung wählten die Delegierten aus den katholischen Verbänden einen neuen Vorstand. Henning Gerlach, Student und 26 Jahre alt (CAJ und DPSG) trat zur Wiederwahl an und wurde in seinem Amt als Vorsitzender für zwei weitere Jahre bestätigt. Neben ihm gab es noch drei weitere Kandidaten für den BDKJ-Stadtvorstand, die Abiturienten Tanita Zeien (DPSG) und Christian Bergmann (KjG) sowie Nadine Pietzonka (CAJ), Studentin der katholischen Theologie und Anglistik, stellten sich ebenfalls zur Wahl. Alle vier Kandidaten wurden gewählt. Der Stadtvorstand ist damit für weitere zwei Jahre arbeitsfähig und verbändeübergreifend aufgestellt. Aufgaben des Vorstandes sind insbesondere die politische Vertretung der Katholischen Jugend gegenüber der Stadt und der Katholischen Kirche. Sehr motiviert und voller Tatendrang starten die vier Vorstandmitglieder in die Zukunft. Zur Seite stehen Ihnen dabei der Stadtausschuss und verschiedene Arbeitskreise, die sie in ihrer Arbeit unterstützen und beraten. Beschlossen wurde auch ein neues Logo, welchem der Stadtverband Duisburg einen Hafenkran als regionales Erkennungszeichen hinzugefügt hat. Mit diesem Logo hat sich der Stadtverband dem neuen Design des BDKJ Bundesverbandes angepasst. 02.05.12 Jugendring-Bilanz 2011Die WAZ greift die Bilanz des Jugendrings auf: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/viel-zeit-in-ueberlebenskampf-investiert-id6604045.html 26.04.12 2011 relativ stabiles Jahr für Duisburgs JugendverbändeDuisburgs Jugendverbände blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Jahr 2011 zurück: Zwar sind die Mitgliederzahlen in den Verbänden im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, doch ist die Zahl der Ehrenamtlichen leicht gesunken. „Besonders ärgerlich für die Jugendarbeit ist, dass wir viel Einsatz, Zeit und Energie darauf verwenden mussten, die vom Rat beschlossenen Zuschussmittel auch wirklich zu erhalten,“ erklärt stv. Jugendring-Vorsitzender Ünsal Başer. „Diese Zeit hätten wir gerne direkt für Duisburgs Kinder und Jugendliche investiert, statt einen Überlebenskampf zu führen.“ Nichtsdestotrotz ist der Jugendring stolz auf die Arbeit in den Verbänden. „Wenn man die Freizeiten und Ferienangebote nicht einrechnet, bieten die Duisburger Jugendverbände im Durchschnitt 2.500 Stunden Jugendarbeit – pro Woche!“ berichtet Jugendring-Geschäftsführer Christian Ladda. Bei den Angeboten geht die Bandbreite vom Klettertraining mit der Alpenvereinsjugend im Landschaftspark über Theaterarbeit bei den Falken oder Trainingsangeboten bei der Sportjugend bis hin zu klassischen Gruppenstundenangeboten bei Pfadfindern und kirchlicher Jugendarbeit. „Würde man pro Stunde 10 Euro zahlen, wäre die Arbeit eines Jahres in den Duisburger Verbänden mehr als eine Million Euro wert.“ rechnet Christian Ladda vor. Im Durchschnitt tragen in jedem Verband 115 junge Ehrenamtliche unter 27 Jahren Verantwortung für Andere. Insgesamt sind 2011 in den 20 Duisburger Jugendverbänden 84.500 Mitglieder organisiert, was in etwa zwei Dritteln der Duisburger Bevölkerung unter 27 Jahren entspricht. Für die Zukunft wünscht sich Jugendring-Vorstandsmitglied Ünsal Başer, dass die Verantwortlichen in der Jugendverbandsarbeit sich auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und die Qualifizierung der Ehrenamtlichen konzentrieren können und nicht erneut der Kampf um die städtische Förderung der Jugendverbandsarbeit im Vordergrund steht. 16.09.11 Landesjugendring macht Station in DuisburgDie Geschäftsführer der hauptamtlich besetzten Jugendringe in NRW haben gemeinsam mit dem Landesjugendring im Rahmen einer Tour durch NRW die Publikation "Im Interesse von Kindern und Jugendlichen - Die Arbeit der Stadt- und Kreisjugendringe in NRW" vorgestellt. Am Donnerstag war die Tour zu Gast im Sterntalerhaus des Jugendrotkreuzes in Meiderich. Gemeinsam mit den Fachleuten aus den anderen Städten diskutierte Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender Peter Ibe udn die Jugendring-Vorsitzende Bettina Winnig die Ergebnisse der Erhebungen des Forschungsverbundes zwischen der TU Dortmund und dem Deutschen Jugendinstitut. 16.09.11 Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte startet neues Projekt"Stark in die Zukunft" ist ein Projekt für Jugendliche mit körperlicher Behinderung an Regelschulen oder mit Flyer_Stark in die Zukunft.pdfRegelschulabschluss zur Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen der beruflichen Orientierung. 08.09.11 Theatergruppe im Falkenheim sucht weitere AkteureInformationsabend am Donnerstag, dem 8. September, 18.00 Uhr, Falkenheim Hochfeld, Zeppelinstr. 4 In einer Laientheatergruppe entwickeln junge Roma und Nicht-Roma gemeinsam unter professioneller Anleitung ein Theaterstück bis zur Aufführung. Dabei übernehmen die jungen Akteure alle anfallenden Aufgaben. Das reicht von der Entwicklung des Stückes selbst, über die Erstellung der notwendigen Ausstattung und das Bühnenbild, die Betreuung der Beleuchtung bis hin zur Ankündigung Das Theaterprojekt Therno Theatar - Junges Theater richtet sich sich insbesondere an junge Leute im Alter von 14 bis 20 Jahren mit Zuwanderungsgeschichte, die der Volksgruppe der Sinti und Roma angehören. 07.09.11 WDR berichtet über prekäre Situation für JugendarbeitIn der Ausgabe vom Dienstag, dem 06. September 2011, berichtet auch die Lokalzeit Duisburg des WDR über die Situation der Jugendarbeit in Duisburg http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_duisburg.xml 07.09.11 Radio Duisburg stellt Situation der Jugendarbeit darUnter folgendem Link könnt Ihr den Beitrag von Radio Duisburg anhören, der die Situation der Duisburger Jugendarbeit thematisiert: http://www.radioduisburg.de/Lokalnachrichten.1381+M5eb702e9dd4.0.html 07.09.11 RP berichtet über Duisburgs JugendarbeitDie Rheinische Post berichtet nach der Pressekonferenz des Jugendrings über die fehlende Planungssicherheit in Duisburgs Jugendarbeit: http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/fehlende-planungssicherheit-1.1817385 06.09.11 Gewerkschaftsjugend bietet Führungen, Gruppenstunden und Zeitzeugengespräch anIm Rahmen des diesjährigen Antikriegstages hat die Gewerkschaftsjugend Niederrhein die Ausstellung „Seid wachsam“ Gewerkschafter im KZ 1933-1945 nach Duisburg geholt. Mit dieser Ausstellung wird der Widerstand von Gewerkschaftern gewürdigt, die für ihre demokratische Überzeugung verhaftet, gefoltert und ermordet wurden. Die Ausstellung ist ein Projekt der Gedenkstätte KZ Sachsenhausen und der Hans-Böckler-Stiftung und kann Montag - Freitag zwischen 09:00 und 16:00 Uhr (und nach Vereinbarung) im DGB-Haus Duisburg besucht werden. Anmeldung in der DGB Geschäftsstelle 1. Etage (0203-992750). 110901_Einladung_Ausstellung_Jugend.pdf
Besichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten – Mach doch mal ne Gruppenstunde! Um Jugendverbänden und Gruppen den Besuch der Ausstellung zu ermöglichen, sind Terminvereinbarungen nach 16:00 Uhr kein Problem. Gerne organisieren wir euch eine Führung durch die Ausstellung. Auch bietet es sich an, eure Gruppenstunde in unseren Räumen zu machen und dies mit einem Besuch der Ausstellung zu verbinden. Hier der Einladungsflyer 05.09.11 Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) prangert die schleppende Bewilligung der Gelder für die Verbandliche Kinder- und Jugendarbeit anSowohl der Jugendhilfeausschuss als auch der Rat der Stadt haben die Mittelverteilung für die Jugendverbände im Februar 2011 beschlossen. Doch zurzeit bewilligt und schüttet der Kämmerer die Gelder für Jugendverbände nur monatlich aus. Die Finanzmittel werden vor Ort benötigt, um Angebote, Gruppenstunden, die vielen Wochenendaktionen und Eintritte für Tagesmaßnahmen durchzuführen und für Teilnehmer bezahlbar zu halten. „Wenn der Kämmerer die momentane Bewilligungspraxis beibehält, dann erschwert das unsere Kinder- und Jugendarbeit nicht nur, sondern gefährdet sie auch“ sagt Henning Gerlach, Stadtvorsitzender des BDKJ. Als Dachverband ist der BDKJ nicht nur selbst aktiv in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sondern gibt insbesondere die Gelder an über 60 Gruppen direkt vor Ort weiter. „Es fällt uns aus organisatorischen Gründen extrem schwer die Gelder monatlich, in gleichen Raten, an unsere Mitgliedsverbände und Gruppen zu verteilen. Das erzeugt einen hohen Verwaltungsaufwand und eine unglaubliche Bürokratie“, kritisiert Gerlach und sagt weiter, „Die katholische Jugend benötigt Planungssicherheit und ein Prozedere, das praktisch auch anwendbar ist. Die monatliche Auszahlungs- und Bewilligungspraxis des Kämmerers ist für Jugendverbände auf Dauer nicht praktikabel.“ Besonders negativ ist für den BDKJ, dass der Kämmerer den Jugendverbänden durch die monatliche Auszahlung und Bewilligung extrem in Ihre aktive Arbeit eingreift und damit bestimmt wann der Verband Geld zur Verfügung hat um Veranstaltungen und Aktionen durchzuführen. Eine langfristige und realistische Jahresplanung ist zurzeit kaum möglich. Deshalb fühlen sich Ehrenamtliche in ihrem Engagement behindert und ausgebremst. Dabei muss sowohl die Stadtverwaltung als auch die Bezirksregierung ein gesteigertes Interesse am Ehrenamt haben. Der BDKJ fördert Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsbildung, eigenständigem Handeln und regt zu kritischem Denken an und übernimmt Tätigkeiten und Aufgaben, die die Stadt gar nicht leisten kann oder will. „Unsere Arbeit ist unbezahlbar. Niemand kann die unzähligen ehrenamtlichen Stunden, die Jugendliche und Erwachsene in die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Aktionen, Projekten und Maßnahmen investieren, finanziell vergüten“, so der BDKJ Stadtvorsitzende, Henning Gerlach. 31.08.11 Jugendring widerspricht KämmererDie öffentlichen Äußerungen des Duisburger Kämmerers Dr. Peter Langner empfinden die im Duisburger Jugendring organisierten Verbände als Schlag ins Gesicht: Angeblich sei sich der Kämmerer der Bedeutung der Jugendarbeit durch freie Träger bewusst und werde sie nicht erschweren, so Langner. Das Gegenteil ist der Fall: „Duisburgs Verwaltungshandeln zerstört Strukturen der Jugendarbeit!“ macht Jugendring-Vorsitzende Bettina Winnig ihrem Ärger Luft. „Die Aktiven in den Einrichtungen, die Ehrenamtlichen in den Verbänden und am allerwenigsten die Kinder und Jugendlichen selbst können etwas für die Konflikte zwischen Kämmerei und Sozialdezernat rund um Einsparpotentiale.“ Weiter behauptet Kämmerer Peter Langner, dass die zeitnahe und schrittweise Erteilung von Mitteln vermeiden solle, dass Träger in ihrem Fortbestand in Frage gestellt werden. „Das Gegenteil ist der Fall: Träger, Einrichtungen und Angebote sind bedroht, weil Planungssicherheit fehlt und wir noch nicht mal sicher wissen, ob wir unsere Angestellten bezahlen können!“ argumentiert Bettina Winnig. „Die Duisburger Stadtverwaltung sieht in den Jugendverbänden, ihren Einrichtungen und den organisierten Ehrenamtlichen offensichtlich keinen Wert, den es zu erhalten gilt.“ Sie teile die Sorgen der Träger von Jugendzentren, die Angst des Personals um Arbeitsplätze und bedauert, dass Träger aufgrund der fehlenden Sicherheit Angebote zurückfahren müssen bzw. ganz aufgeben. „So werden die Kinder und Jugendlichen Opfer von Konflikten in der Verwaltung. Unsere Bitte an den Oberbürgermeister, in seiner Verwaltung Konflikte zu klären, hatte leider nicht den gewünschten Erfolg“, unterstreicht Winnig die Gesprächsangebote des Jugendrings an die Stadtverwaltung. Bettina Winnig begrüßt, dass die Kämmerei die Gelder für September angeblich freigegeben hat. „Aber das ist kein Zustand für unsere Arbeit: Der September ist eine kleine Verschnaufpause, aber ab Mitte des Monats geht das Nachfragen, Bangen und Hoffen wieder los: Denn auch im Oktober und darüber hinaus brauchen Duisburgs Kinder und Jugendliche verlässliche und kontinuierliche Angebote.“ 31.08.11 Kämmerer bezieht StellungUnter folgendem Link findet Ihr die Stellungnahme des Kämmerers zu den aktuellen Ereignissen: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Traeger-muessen-mit-Ungewissheit-leben-id5014605.html 30.08.11 Interview mit dem Vorsitzenden der evangelischen Jugend bei Studio 47 zu den Zukunftsängsten der Duisburger JugendarbeitUnter folgendem youtube-Link findet Ihr das Interview mit Gerwin Ruske von der evangelischen Jugend zur Situation für die Jugendarbeit in Duisburg: http://www.youtube.com/watch?v=t0HT6ktJgXs 30.08.11 Problematik rund ums Homberger Falkenheim auch in der WAZAlle Interessierten finden unter folgendem Link den Bericht der WAZ-Gruppe zur Situation im Falkenheim Homberg: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/Falkenheim-Homberg-droht-Aus-id5004980.html?service=print 30.08.11 Rheinische Post berichtet über das von der Schließung bedrohte Falkenheim in HombergUnter folgendem Link findet Ihr den RP-Artikel zum bedrohten Jugendzentrum der Falken in Homberg: http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/falkenheim-droht-schliessung-1.1696694?ot=de.circit.rpo.PopupPageLayout.ot 29.08.11 Duisburgs Kämmerer trocknet Jugendarbeit aus!Duisburgs Jugendverbände schlagen Alarm: Bettina Winnig, Vorsitzende des Duisburger Jugendrings, kritisiert die Stadtverwaltung für das Ausbleiben von Bewilligungsbescheiden und Zuschusszahlungen für die kommenden Monate. „Jugendhilfeausschuss und Stadtrat haben im Februar den Kinder- und Jugendhilfeplan beschlossen, die Finanzierung der Jugendarbeit ist politisch gewollt!“ stellt Winnig fest. Trotz des Willens der Politik weigert sich der Kämmerer, die Gelder an die Jugendverbände auszuzahlen. Die Stadt sei kein verlässlicher Partner mehr für die Verbände, argumentiert Winnig: „Früher gab es einen Bescheid für das ganze Jahr und Abschlagszahlungen. Damit konnte man die Einnahmen für das Jahr fest einplanen“, erklärt Winnig. „Heute dagegen kommen Bescheide und Überweisungen im Monatsabstand. Und zu jedem Monatsende hoffen wir, auch für die nächsten vier Wochen Geld zu bekommen, um unsere Arbeit für Duisburgs Kinder und Jugendliche tun zu können. Aber wie soll man beispielsweise Personal in Jugendzentren anstellen oder langfristige Projekte angehen, ohne fest planbare Einnahmen?“, fragt Winnig. Sie sieht auch Ferienlager und innerörtlichen Ferienmaßnahmen im kommenden Jahr bedroht: Wenn das Vertrauen fehle, dass zugesagte und einkalkulierte Zuschüsse auch wirklich bezahlt werden, werde kein Ehrenamtlicher die Planung einer Sommerfreizeit in Angriff nehmen. Schließlich bleibe das Risiko, auf einem Großteil der Kosten sitzen zu bleiben, wenn die Stadt die Zuschüsse nicht ausschüttet. Jugendarbeit in Duisburg hängt vom Wohlwollen des Kämmerers ab. „Duisburgs Jugendarbeit steht auf dem Spiel, Jugendzentren, Freizeitangebote, Fortbildungen für Ehrenamtliche und vieles mehr“, fasst Bettina Winnig die Lage zusammen. Der Duisburger Jugendring fordert für seine Mitgliedsverbände und die in ihnen organisierten 83.000 Mitglieder ein klares Bekenntnis der Stadtverwaltung zur Jugendarbeit in Duisburg, sichere und planbare Einnahmen und eine langfristige Perspektive. „Wir können keine Projekte starten, wenn wir von der Hand in den Mund leben“, so Winnig. Jugendarbeit braucht langfristige Zusagen. Daher fordert der Jugendring Planungssicherheit für einen Zeitraum von 3 Jahren. Zunächst einmal hoffen die Verbände, Gelder für den Rest des Jahres 2011 zu erhalten. „Ein paar Rücklagen gibt es zwar, aber die sind in ein paar Wochen aufgezehrt,“ stellt Bettina Winnig die Lage der Jugendverbandsarbeit dar. Sie hofft, dass Verwaltung und Politik zur Einsicht kommen, und dass auch in Zukunft Alternativen zum Abhängen auf der Straße für Duisburgs Jugendliche unverzichtbar sind. 29.08.11 Jugendring Duisburg gratuliert zum ZuckerfestAm 30. August ist es wieder soweit. Der Fastenmonat Ramadan geht zu Ende und alle Muslime feiern 3 Tage lang das Zuckerfest. „Wir als Duisburger Jugendverbände möchten allen Muslimen zum Zuckerfest gratulieren“, so Ünsal Başer, stellvertretender Vorsitzender des Duisburger Ju-gendrings. „In unseren Reihen haben wir viele Verantwortliche und Aktive islamischen Glaubens und sehen es als wichtigen Beitrag für eine gemeinsame Zukunft, den Dialog miteinander auszubauen,“ so Başer. In Duisburg leben ca. 80.000 Musliminnen und Muslime, von denen der größere Teil in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Der Duisburger Jugendring arbeitet intensiv am Thema interkulturelle Öffnung der Jugendarbeit und thematisiert in diesem Zusammenhang Inklusion und Dialog. Unterstützt durch das Projekt „Ö2“ des Landesjugendrings gehen die etablierten Duisburger Verbände auf Jugendgruppen aus anderen Kulturkreisen zu. „Dialog ist die Basis zum gegenseitigen Verstehen“, ergänzt Başer, und hofft, mit dem Engagement des Jugendrings einen Beitrag zur Verständigung leisten zu können. 29.08.11 Homberger Falken blicken zufrieden auf Ferienprogramm zurück. doch: Sorge um den Weiterbetrieb der Einrichtung überschattet den Erfolg.Erfolgreiches Ferienangebot im Homberger Falkenheim. Falken und Eltern in Sorge um Weiterbetrieb der Einrichtung - städtische Zuschüsse nur noch bis zum Monatsende sicher Kinder haben rund elf Wochen Ferien im Jahr, Eltern aber nur sechs. Diese Erkenntnis ist so einfach wie sie alt ist. Und die Probleme für berufstätige Eltern sind ebenso altbekannt, wie unvermindert groß! Seit langem bieten die Falken in ihren Einrichtungen deswegen unentgeltliche Ferienangebote für Kinder und jüngere Jugendliche an. So auch in den diesjährigen Sommerferien. Und das natürlich auch im Homberger Falkenheim auf der Kirchstrasse. Einrichtungsleiter Mark Roorda, Ortsvorsitzender Thomas Lemkau und das ganze ehren- und nebenamtliche Team des Falkenheimes blicken jetzt auf ein erfolgreiches und schönes Ferienprogramm zurück. Und das tun natürlich auch alle die Kinder und Jugendlichen, die daran teilgenommen haben! Doch mischen sich auch große Sorgen in das Erfolgsgefühl. Der für den Betrieb trotz viel ehrenamtlichen Engagements dringend notwendige Zuschuss der Stadt Duisburg ist den Falken nur noch bis Ende August schriftlich zugesagt. Für den Fall, dass ein Bewilligungsbescheid weiter ausbleibt, denkt der Kreisverband der Falken bereits über die Schließung der altbewährten Einrichtung in Homberg nach. Von diesen Sorgen der für die Finanzen der Falken Verantwortlichen haben die Kinder während des Sommers aber erst einmal nichts gemerkt. Auch in diesen Ferien hattendie Pforten des Falkenheimes von 10 bis 16 Uhr für alle Kinder aus dem Stadtteil von 6-16 Jahren geöffnet. Das Programm wurde erneut so gestaltet, dass dem Großteil der Kinder ein komplettes Ferienprogramm ermöglicht werden konnte, ohne große Löcher in die Haushaltskasse der Familien zu reißen. Grundsätzlich war die Teilnahme kostenfrei. Nur gelegentlich wurden kleine Umlagen für Eintritts- oder Fahrgelder fällig. Etwa 25 bis 30 Kinder und Jugendliche haben während der Ferienwochen täglich das Falkenheim besucht und an den jeweiligen Aktivitäten teilgenommen. Allerdings nicht alle täglich und es gab durchaus Wechsel. Insgesamt haben auf diese Weise ungefähr an die 60 junge Leute das Ferienprogramm auf der Kirchstrasse wahrgenommen. Mit allen fünf Sinnen durch die Ferien! Das Motto des diesjährigen Ferienprogramms bezog sich auf die fünf Sinne. Das passte auch gut zu einem fünfwöchigen Programm. Und so gab es dann die Woche des Hörens, des Sehens und je eine Woche des Tastens, Schmeckens und Riechens. Passend zu den einzelnen Themen wurden ab 14 Uhr attraktive Aktivitäten, Bastelangebote und Spiele angeboten. Sofern nicht gerade der wöchentliche Ausflug anstand, wurde zunächst jeder Morgen mit einem gemeinsamen ausgewogenen Frühstück begonnen. Anschließend konnten sich die Besucher bis zum Hauptangebot des Tages die Zeit vertreiben, mit Aktivitäten wie Kicker, Darts, Brettspielen, Malen, kleineren Basteleien oder einfach mit ein paar Blödeleien mit den Mitarbeitern des Falkenheims. Jeweils donnerstags sind Themen- oder Wetter bezogene Ausflüge unternommen worden. Kino, Spielplätze in der Umgebung, Eis essen und Schwimmen waren sehr willkommene und kostengünstige Ziele während des Ferienprogramms Möglich wurde dies alles auch durch viel ehrenamtliches und unentgeltliches Engagement. Eine große Hilfe waren dabei auch Eltern, die mit Tatkraft oft zur Seite standen und das Programm bereicherten. Das Falkenheim wird mit nur einer hauptamtlichen Kraft betrieben. "Wir können gerade einige wenige Honorarkräfte zahlen. Und von den ehemals drei Stellen für GWA-Kräfte (GWA = Gemeinwohlarbeit über die ARGE) sind uns nur zwei geblieben. Ohne die ehrenamtliche, unbezahlte Arbeit älterer Mitglieder und Unterstützer könnten wir das Angebot nicht aufrecht erhalten", so Heimleiter Mark Roorda. Sorge vor dauerhafter Einstellung der Betriebs des Falkenheim Doch mit ehrenamtlicher Arbeit allein lassen sich weder Heizgas, noch Material oder Lohn für die hauptamtliche Grundausstattung zahlen. Von dem durch den Stadtrat beschlossenen Betriebszuschuss wird jedoch ein Drittel vom städtischen Kämmerer zurück gehalten. Ein Bewilligungsbescheid liegt dem Kreisverband der Falken, als Trägerin der Einrichtung, nur bis einschließlich August vor. "Wir machen jetzt erst einmal zu, um in die Ferien zu gehen. Ob wir wieder aufmachen, dass aber hängt hauptsächlich vom Kämmerer ab!" So beschreibt Ortsvorsitzender Thomas Lemkau die Situation. Die Situation der Trägerin SJD - Die Falken beschreibt Frank Witzke, deren geschäftsführender Sekretär für den Kreisverband Duisburg, der auch weitere Jugendzentren in Duisburg betreibt, so: "Nach dem Ende der schriftlich bewilligten Zuschüsse ist leider noch ein Drittel vom Jahr übrig. Und unsere Rücklagen reichen kaum aus, die Kündigungsfristen für Arbeitsverträge und andere längerfristige Verträge einzuhalten. Das bedeutet, wenn jetzt nicht schnell Bewilligungsbescheide bei uns eingehen, dann müssen von uns Kündigungen ausgehen.". Die Vermutung, dass der Kämmerer freie Träger von Jugendarbeit durch das Herauszögern von Bewilligungsbescheiden zur Aufgabe ihrer Arbeit zwingen will, liegt für die Falken nahe. "Gerade kleinere Träger und Jugendverbände wie wir, sind nicht in der Lage ein solches Risiko eingehen zu können. Dem Jugendhilfeausschuss ist das bekannt. Und sehr wohl auch dem Kämmerer. Jugendhilfeausschuss und Stadtrat stützen mit ihren Beschlüssen die Jugendarbeit in Duisburg. Doch der Kämmerer torpediert deren Beschlüsse. Und willkürlich versenkt er so im Alleingang die Strukturen von Jugendarbeit in unserer Stadt!" Es wird Zeit das diesem Vorgehen des Kämmerers von Seiten der Politik und der Bezirksregierung Riegel vorgeschoben werden, so finden jedenfalls die Falken. Und mit dieser Auffassung sind sie überein mit dem Stadtjugendring und dem überwiegenden Teil Duisburger Kommunalpolitiker. Ab Montag, dem29. August ist das Falkenheim leider erst einmal geschlossen. Sollten die für Zuschüsse vorgesehenen Mittel der Stadt Duisburg durch den Kämmerer freigegeben werden, dann öffnet die Einrichtung wieder ab Mittwoch, dem 7. September montags bis freitags, jeweils von 13 bis 18 Uhr. 26.08.11 WDR berichtet über Risiken für JugendarbeitDer WDR hat einen Bericht über die gefährliche Lage für die Duisburger Jugendarbeit in der Duisburger Lokalzeit veröffentlicht. Wer Interesse an dem zweieinhalb Minuten langen Video hat, wird unter dem angegebenen Link in der WDR-Mediathek fündig. http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2011/07/28/lokalzeit-duisburg-jugendhilfe.xml 25.08.11 Evangelische Jugend fürchtet Aus für JugendzentrenUnter folgendem Link könnt Ihr den Artikel aus der WAZ zur Situation der evangelischen Jugend in Duisburg nachlesen: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Evangelische-Jugend-fuerchtet-Schliessung-von-Jugendzentren-id4991987.html 25.07.11 Hat Duisburgs Jugendarbeit eine Zukunft?Die Sommerferien haben gerade begonnen und zahlreiche Duisburger Kinder und Jugendliche nehmen an Ferienlagern, Freizeiten oder Betreuungsmaßnahmen vor Ort teil. Doch ob es Angebote in dieser Form und diesem Umfang auch 2012 noch geben wird, daran hat der Duisburger Jugendring Zweifel. „Der verbandlichen Jugendarbeit in Duisburg fehlt die Planungssicherheit“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Duisburger Jugendrings Ünsal Başer. Dabei hätten Jugendhilfeausschuss und Stadtrat die Förderung der Jugendarbeit im Rahmen des Kinder- und Jugendhilfeplans beschlossen. Başer kritisiert, dass der Kämmerer die von der Politik beschlossenen Gelder nur in willkürlichen Abschlägen auszahle und die Verbände keinen Bescheid über das ganze Jahr erhalten. Zunächst erhielten die Verbände quartalsweise Geld, inzwischen kommt der Zuschuss nur noch in Monatsab-ständen. Da aber ein Bescheid über das ganze Jahr fehlt, können die Verbände nur hoffen, Fördermittel auch für den nächsten Monat zu bekommen, dies aber weder einplanen noch einklagen. Aber auf Hoffnung und Wunschdenken könne kein Jahreshaushalt aufgebaut werden, so Başer. Die Verbände sähen durch das willkürliche Verwaltungshandeln den Fortbestand von Angeboten, Einrich-tungen und Personal gefährdet. Die Verzögerungen und Verschleppungen bei der Erteilung von Bescheiden führen auch dazu, dass viele Ehrenamtliche zögern, die Verantwortung für eine Ferienfreizeitmaßnahme zu übernehmen. Die Verbände setzen hier die Fördermittel der Stadt ein, um den Preis für Teilnehmer so niedrig wie möglich zu halten. Doch wenn die Bewilligung von einkalkulierten Geldern nicht erfolgt, ist der Veranstalter haftbar. Das Verhalten der Stadtverwaltung führt also dazu, die Verunsicherung unter den ehrenamtlichen Maßnahmeleitungen in Duisburg zu fördern und scheint das Ziel zu verfolgen, ehrenamtliches Engagement für Kinder und Jugendliche zu verhindern. Daher fordert der Duisburger Jugendring von der Stadtverwaltung die Einhaltung der Beschlüsse von Jugendhilfeausschuss und Stadtrat, Planungssicherheit und nachvollziehbares, transparentes Verwaltungshandeln! Die Jugendverbände bräuchten Planungssicherheit über einen Zeitraum von drei Jahren, da bei Einrichtungen und Personal auch Verträge einzuhalten seien, argumentiert Verbandsvertreter Başer. Er begrüßt, dass Sozialdezernent Karl Janssen die Forderungen der Verbände teilt. „Aber auch der Oberbürgermeister muss Verantwortung für die Jugendarbeit in Duisburg übernehmen und seiner Verwaltung entsprechende Anweisungen geben“, fordert Başer. Das Scheitern des Türkeiaustauschs sehen die Jugendverbände dabei als Menetekel und als Indikator für das Bestreben der Stadtverwaltung, die Jugendarbeit in Duisburg zusammen zu kürzen. Dem setzen die Verbände entgegen: „Nur mit starken Verbänden gibt es eine starke Jugend!“ 04.07.11 Duisburger Jugendverbände sind die Ferienmacher!Jugendverbände sind die Anbieter von Ferienfreizeiten schlechthin. Darauf macht der Jugendring Duisburg mit einer Plakatkampagne aufmerksam. Wer schon vorab am Motiv interessiert ist, kann auf www.jugendring-duisburg.de schonmal einen Blick riskieren... Der Jugendring bietet selbst keine Ferienfreizeiten an. Interessierte Eltern können sich aber direkt an die Mitgliedsverbände wenden. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auf unserer Seite in der Rubrik Mitgliedsverbände. 28.06.11 Jugendverbände in SorgeGestern tagte die Vollversammlung des Duisburger Jugendrings im Internationalen Zentrum im Innenhafen. Schwerpunkt des Treffens war der Vortrag von Jugendamtsleiter Thomas Krützberg zur Planungssicherheit für die Jugendverbandsarbeit. Dabei wurden die unterschiedlichen Auffassungen von Jugendamt und Kämmerei deutlich und ebenso die Risiken für die Jugendverbände. Anschließend diskutierten die Verbandsvertreter das weitere Vorgehen. Anschließend stellte stellv. Vorsitzender Ünsal Baser den neuen Geschäftsführer Christian Ladda vor und berichtete über den Stand der Dinge beim Forum Satzung und der AG Jahresthema. Mit einem Kurzbericht vom 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Stuttgart, an dem die Mitarbeiter teilgenommen hatten, endete die Versammlung frühzeitig, so dass alle Verbandsvertreter noch den lauen Sommerabend genießen konnten. 27.06.11 Jugendring beim Entenrennen knapp geschlagenIm Rahmen des Innenhafenfests hat unser Mitgliedsverband Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte (VKM) ganz Duisburg zum Fundraising-Event "Entenrennen" in den Innenhafen eingeladen. Selbstverständlich war auch der Jugendring beim Promi-Rennen mit einer großen Ente dabei. Das technisch voll ausgereifte und ästhetisch hoch anspruchsvolle Schwimmgerät hat auch mit Abstand geführt. So konnten die zahllosen Besucher des Rennens im Innenhafen, den Jugendring und seine Mitgliedsverbände bewusst wahrnehmen. Doch nicht nur beim Fußball ist es oft so, dass man in der ersten Halbzeit vorne liegt und am Ende doch verliert: So wurde unsere in Führung liegende Ente an der Pontonbrücke regelwidrig aufgehalten: Die Jugendring-Fahne war schlicht zu hoch. Nur mit Unterstützung des THWs konnte unsere Ente das Rennen im Verfolgerfeld abschließen. Die anwesenden Vertreter aus Geschäftsstelle und Verwaltungsausschuss namens sportlich: "Dabei sein ist alles!", fasste Geschäftsführer Christian Ladda das Ereignis mit dem olympischen Motto zusammen. "Uns freut, dass der VKM mit dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion das Thema Behindertenarbeit in Duisburg nach vorne gebracht hat. Da sind wir doch gerne unterstützend dabei", ergänzt Ladda. Vielleicht hat die Jugendring-Ente ja 2012 bessere Chancen den Hindernissen im Parcours zu trotzen... 17.06.11 Neuer Geschäftsführer in der GeschäftsstelleSeit dem ersten Juni verstärkt Christian Ladda als Geschäftsführer das Team in der Jugendring-Geschäftsstelle in der Claubergstraße. Zwar ist er kein Duisburger, dafür aber eingefleischter Verbandler. Seine Verbandslaufbahn fing Christian mit 16 Jahren als Gruppenleiter bei den Pfadfindern der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) in seiner Heimatgemeinde an. Zwischenzeitlich war er dort sechs Jahre Stammesvorstand, anschließend vier Jahre geistlicher Leiter des Pfadfinderbezirks Niederrhein-Süd und bis 2010 Kreisvorsitzender des Bundes der deutschen kath. Jugend (BDKJ) im Kreis Wesel. "Trotz der Aufgaben als „Funktionär“ ist es mir immer wichtig, den Draht zur Basis zu halten: So leite ich heute noch immer eine Jugendgruppe im Pfadfinderstamm, den ich seinerzeit mit aufgebaut habe und weiß daher, wo der Schuh vor Ort drückt", erklärt der neue Geschäftsführer seine Herangehensweise an die Jugendverbandsarbeit. 17.06.11 14. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag in Stuttgart - Jugendring aktiv dabeiVertreter des Jugendring Duisburgs haben vom 07.-09. Juni 2011 am Kinder- und Jugendhilfetag auf dem Stuttgarter Messegelände teilgenommen. Dabei standen in Vorträgen, Workshops und Projektpräsentationen unterschiedliche Themen im Fokus: Entwicklung des Ehrenamts, Jugendarbeit im Social Web, interkulturelle Öffnung der Jugendverbände und auch Kinderarmut und Entsolidarisierung gehörten dazu. Bereichert wurde das Kongressangebot durch die Fachmesse, auf der mit Gewerkschaften, Bildungsträgern, Jugendhilfeinstitutionen und Verbänden das ganze Spektrum der deutschen Jugendhilfe abgebildet worden ist Am Stand der AG Großstadtjugendringe informierten die Duisburger andere Messe- und Kongressteilnehmer über ihre Arbeit. 01.06.11 Arbeitslos - Würdelos - Perspektivlos ? Chancen des Duisburger Arbeitsmarktes !Das Duisburger Sozialbündnis lädt zur Diskussion am 22. Juni ein. Einladung Sozialbündnis.pdf
Medien und Politik verkünden die Trendwende auf dem Arbeitsmarkt. In der Realität des Duisburger Arbeitsmarktes zeichnet sich jedoch ein anderes Bild ab. Nach wie vor sind über 33.000 erwerbsfähige Menschen arbeitslos. Nach wie vor gibt die Solidargemeinschaft Monat für Monat über 20 Millionen EURO aus, um den über 36.000 Bedarfsgemeinschaften in Duisburg ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. So wichtig und notwendig die Debatte und politische Auseinandersetzung um eine existenzsichernde Grundsicherung auch ist, grundsätzlich lässt sich das Problem der vom Arbeitsmarkt ausgegrenzten Personen nur lösen, wenn es gelingt, den Betroffenen wieder Perspektiven im Arbeitsmarkt zu eröffnen. Die Politik setzt hier mit ihrem Handeln wichtige Rahmenbedingungen. In unserer Diskussionsveranstaltung wollen wir mit Duisburger Abgeordneten darüber diskutieren, wie sich die Situation konkret in unserer Stadt darstellt und welche Weichenstellungen insbesondere Politik vornehmen muss, um mittel- und langfristig wieder Perspektiven für diese Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu entwickeln. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ausdrücklich eingeladen, sich an dieser Diskussion zu beteiligen. Termin: 22. Juni 2011 um 17 Uhr im Veranstaltungszentrum "Der kleine Prinz" auf der Schwanenstraße 5 in 47051 Duisburg Anmeldungen: Sozialbündnis Duisburg, c/o DGB-Region Niederrhein, Stapeltor 17-19, 47051 Duisburg per E-Mail: duisburg@dgb.de oder telefonisch: 0203/992750 Einladung als pdf-Datei zum Download 31.05.11 Duisburger Jugendverbände begrüßen neue Publikation des Landesjugendring NRW
Jugendgruppenleiter wird niemand einfach so! JULEICA Broschüre.pdf
Eine gründliche Schulung ist Standard bei den Jugendverbänden. Deren erfolgreicher Besuch und die ehrenamtliche Tätigkeit werden mit der Jugendleiter-Card, kurz „JULEICA“ bestätigt. Berechtigt zur Ausstellung sind anerkannte Jugendverbände. Seit jüngstem können sie das auch online erledigen. Eine jetzt erschienene Broschüre des Landesjugendring NRW informiert darüber, wie das geht. Detailliert und zielgruppengerecht wird der Weg von der Antragsstellung bis zum Erhalt der Card beschrieben. Die Broschüre ist auch beim Duisburger Jugendring zu erhalten. Die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des Jugendring informieren auch gerne darüber, welche Bedingungen für den Erhalt einer JULEICA zu erfüllen sind oder welche Verbände Schulungen und Ausbildungen anbieten. Kontakt zum Jugendring unter 26246, mail@jugendring-duisburg.de oder direkt in der Geschäftsstelle auf der Claubergstrasse 20-22. Download der Broschüre als pdf-Datei 20.05.11 Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände ruft zur Anti-Atom-Demo auf!Der Jugendring, die Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Jugendverbände fordert den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in 21 Städten bundesweit statt. Eine Demo davon findet in Essen statt. Am 28. Mai treffen sich alle Interessierten um 11.00 Uhr vor dem Haupteingang des Duisburger Hauptbahnhofs, um dort zu sehen, wer weitere Personen über seinen Fahrschein mitnehmen kann. So können sich vor Ort auch noch Personen zusammenschließen, um Gruppenfahrscheine zu erwerben. Um 11.24 Uhr fährt die Regionalbahn RE2 auf Gleis 10 ab, die Regionalbahn RE1 fährt um 11.38 Uhr auf Gleis 12 in Richtung Essen ab. Der Jugendring Duisburg ruft zur Teilnahme an der Großdemonstration in Essen auf, welche von zahlreichen Organisationen vor Ort getragen wird. In Essen findet um 12 Uhr zunächst eine Kundgebung auf dem Kennedyplatz statt. Daraufhin wird es eine Demo zum RWE-Tower und um 15 Uhr eine Abschlusskundgebung geben. Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Die Bundesregierung aber will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht – offiziell auf Basis eines Sicherheitschecks aller AKW. Gerade in dieser heißen Phase der parlamentarischen Beratungen muss der Druck von der Basis besonders groß sein um der Atomlobby entgegen zu wirken. Der Jugendring, die Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Jugendverbände fordert die Mitglieder aller Parteien dazu auf, sich gegen eine Laufzeitverlängerung zu wenden und sich für die Stilllegung aller Atomkraftwerke einzusetzen. Das Treffen am 28. Mai um 11 Uhr in Duisburg und die darauffolgende Demo in Essen sollen eine gemeinsame Aktion aller AKW-Gegner sein. Daher freuen wir uns über eine Beteiligung möglichst vieler Duisburger AKW-Gegner, Organisationen, Verbände, Bürgerinitiativen, Gruppen und Parteien. Komm doch auch und demonstriere mit! Weitere Informationen findet ihr unter www.anti-atom-demo.de oder www.ausgestrahlt.de 14.04.11 Konferenz der GroßstadtjugendringeVom 01. bis 03. April fand in Düsseldorf die diesjährige Konferenz der Großstadtjugendringe statt. Bei bestem Wetter haben sich die circa 15 anwesenden Jugendringe aus ganz Deutschland gemeinsam mit dem Thema "Kooperation von Schule und Jugend(verbands)arbeit" beschäftigt. Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Wochenende, an welchem die Anwesenden nicht nur produktive Arbeit geleistet haben, sondern auch eine Menge Spaß dabei hatten. Für den Jugendring der Stadt Duisburg nahmen Frank Witzke und Kathrin Bogotz an der Konferenz teil. 03.12.10 Ja wenn wir alle Engel wären…
Einladung zur gemeinsamen Friedenslichtaussendung von: DPSG, Hotspot Jugendkirche, BDKJ und Evangelischer Kirchenkreis Einladung Friedenslicht 2010.pdf
Dies ist keine Einladung zur nächsten Karnevalsveranstaltung sondern zur 1. stadtweiten Friedenslichtaussendung 2010, die wir unter das Motto „Engel“ gestellt haben. Herzliche Einladung zur Teilnahme an der Friedenslichtaussendung. Das Friedenslicht wird seit vielen Jahren von den Pfadfindern in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und in der Adventszeit in alle Welt verteilt. Das bundesweite Thema der diesjährigen Friedenslichtaktion ist „Licht bringt Frieden“. Wir wollen dieses Thema mit vielen großen und kleinen Engeln greifbar machen. Was müsst Ihr tun? Kommt gerne mit Euren Gruppen am 3. Adventsonntag um 19.00 Uhr in die evangelische Jesus-Christus-Kirche an der Arlbergerstr. in Duisburg Buchholz. Euer Vorbereitungsteam Patrizia Chudalla, Elke Jäger, Maren Völker, Esther Franken, Ingeborg Bongardt, Edgar de Haan, Lisa Kienen P.S. Im Anschluss wird es ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein, Kakao und Plätzchen geben. Herzliche Einladung zum Verweilen. Einladung zum Ausdrucken 09.11.10 Workshop zur positiven Selbstdarstellung für junge BehinderteAusbildungsplatzsuche ist nicht leicht und mit einer Behinderung oft sogar noch schwerer! Der Verein für Körper und Mehrfachbehinderte bietet nun jungen Behinderten Workshops zur positiven Selbstdarstellung in Praktikum und Ausbildung an. 20101106 W VKM - Workshop für behinderte Jugendliche zum Berufseinstieg.pdf
"Mit unseren Workshops möchten wir Euch helfen, Euch bei potentiellen Arbeitgebern positiv darzustellen und die Angst und Unsicherheit vor diesen unbekannten Situationen abzubauen" erklärt der Verein auf seiner Homepage. Dabei werden die Jugendlichen im selbstsicheren Auftreten trainiert, lernen Stärken zu erkennen und zu präsentieren und können im Rollenspiel Bewerbungs-gespräche üben. Der Workshop findet an 3 Termine mit je 3 Unterrichtseinheiten statt, immer von 10-13 Uhr jeweils am 13.11./27.11. und 04.12. 2010 Kursleiterin: Martina Gremmen Ort: Tageshaus VKM –Duisburg Neuenhofstr. 61, 47055 Duisburg Weitere Infos über: Martin Stötzel Tel: (0203) 488949-95 E-Mail: martin.stoetzel@vkm-duisburg.de WAZ-Artikel zum Workshop: Interview mit Annette Käbe 05.10.10 Wir essen uns fit - Welternährungstag in Duisburg
Zusammen mit dem Deutschen Kinderschutzbund, "Unlimited" und zahlreichen anderen Akteuren, lädt der Jugendring zum vierten Mal zum Aktionstag „Wir essen uns fit!“ in die Duisburger Fußgängerzone ein. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl (über 500 Kinder) findet die Veranstaltung am 07.10. erstmalig auf dem König-Heinrich-Platz statt. Flyer WET 2010.pdf
Den Schülerinnen und Schülern werden hier spielerisch die Zusammenhänge zwischen gesunder Ernährung und Bewegung näher gebracht: sie dürfen gesundes Frühstück aus verschiedenen Nationen probieren und am bunten Programm verschiedenster Aktions- und Informationsstände teilnehmen. Auf der 4 mal 5 Meter großen, überdachten Bühne stellen die Älteren ihr Wissen in verschiedenen Quizrunden, die von einem erfahrenen Moderator begleitet werden, unter Beweis. Attraktive Gewinne und Giveaways spornen die Mädchen und Jungen zusätzlich an, wenn sie durch verschiedene Sport-Parcoure laufen, den Zahnputztunnel durchqueren und "Melkkühe" (keine echten)melken. Zur Unterhaltung ist das WoDo-Puppenspiel und ein Bühnenprogramm vorgesehen und die LehrerInnen können sich von Ökotrophologinnen und dem Sportleistungskurs des Mercator-Gymnasiums beraten lassen. Das Plakat für den Welternährungstag 2010 23.09.10 Einsteiger LötkursDie Löttechnik ist bei der Herstellung von modernen, elektronischen Geräten unverzichtbar. Ohne Löten würden unsere Handys und Computer nicht funktionieren. Aber wie funktioniert eigentlich "Löten"? EinsteigerLötkursFlyerNEU.pdfDer Amateurfunkverein DARC e.V. bietet allen interessierten Jugendlichen einen Einsteiger Lötkurs an. In diesem Bastelworkshop aus dem Bereich Elektronik/Funktechnik können Jugendliche ab 10 Jahren die Geheimnisse des Lötens kennen lernen. Weitere Informationen zu der Veranstaltung sind in der PDF, die unterhalb dieses Textes heruntergeladen werden kann, zu finden. Auch lohnt sich ein Blick auf die Internetseite des DARC e.V. unter: www.DL0DG.de 17.09.10 Veranstaltungen zum Jahresthema KinderrechtePressemitteilung vom 30.09.2010 Kinderrechte Flyer Doppelseite.pdfVortrag und Workshop: Die Duisburger Jugendverbände machen sich Gedanken über die Umsetzung der Kinderrechte in Duisburg Am 20. September feierte ganz Deutschland den Weltkindertag. Auch hier in Duisburg beteiligten sich viele Jugendverbände am beliebten Kinderfest im Innenhafen. Doch wer weiß überhaupt, das dieser Tag von den Vereinten Nationen im Jahre 1954 ins Leben gerufen wurde um die Rechte der Kinder bekannter zu machen und zu stärken? Spätestens seit Inkrafttreten der „UN-Konvention über die Rechte des Kindes“ im Jahr 1992 haben Kinder einen rechtlichen Anspruch auf Schutz und angemessene Versorgung. Neben diesen Schutzrechten müssen vor allem auch die Rechte auf bestmögliche Förderung und Teilhabe in den Fokus der öffentlichen Debatte rücken. In Deutschland gibt es eine beunruhigend ansteigende Kinderarmut. Bildung, Aufstiegschancen und gesellschaftliche Teilhabe hängen immer stärker vom Geldbeutel der Eltern und der Kommunen ab. Seit einigen Jahren erlangen zudem Verwahrlosungs- und Missbrauchsfälle traurige Bekanntheit. Dies alles hat eine intensive Debatte zur Situation von Kindern in Deutschland ausgelöst. Das öffentliche Bewusstsein für die Stärkung der Kinderrechte ist dabei signifikant gestiegen. Wie es den Kindern geht, betrifft uns alle: als Eltern, in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, in der Schule, im Sportverein und natürlich in den Jugendverbänden, denn hier können sie sich freiwillig und selbstorganisiert aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen. Wie werden diese Kinderrechte in Duisburg behandelt und umgesetzt? Inwiefern können Jugendverbände und freie Träger politisch und öffentlich auf die Thematisierung und den Umgang mit den Kinderrechten in unserer Stadt Einfluss nehmen? Um dieser Frage nachzugehen bietet der Jugendring Duisburg zwei Veranstaltungen an und lädt zum Reflektieren, Mitdenken und Diskutieren ein: Am Montag 04.10. wird die Expertin Frau Dr. Ingrid Hruby von der Kindernothilfe die Kinderrechtskonvention zunächst grundlegend vorstellen und Umsetzungsmöglichkeiten für Duisburg anregen Am 06.11. gibt es dann für alle in der Jugendarbeit Tätigen die Gelegenheit sich mit anderen über die Kinderrechte in ihrer praktischen Tätigkeit auszutauschen und gemeinsam Wege zu finden, wie sie das Thema noch stärker in der alltäglichen Arbeit umsetzen und in der Öffentlichkeit verankern können 24.08.10 Protest gegen pro-NRW-Aufmarsch: Keine Plattform für die rechtsextremen PopulistenDer Jugendring und seine Mitgliedsverbände rufen alle friedlichen und demokratischen Kräfte Duisburgs dazu auf, sich am Samstag den 28.08. ab 10 Uhr vor dem Rathaus zu versammeln um zu verhindern, dass pro NRW die LoveParade Katastrophe für ihre eigenen Zwecke politisch instrumentalisiert. FlugblattWirsindDuisburgmitLogos.pdf
Der Jugendring trauert wie alle Duisburger um die Opfer der Katastrophe und sein Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Verletzten. "Natürlich sind wir als Vertreter der Interessen von Kindern und Jugendlichen geschockt über das Geschehene und können nicht verstehen, welches Verhalten alle Beteiligten bei den Fragen nach Verantwortlichkeiten und Schuldzuweisungen an den Tag gelegt haben" beschreibt Saskia Schneider, Geschäftsführerin vom Jugendring, die Situation. "Unabhängig davon, wie der Einzelne zu der Rücktrittsdebatte steht, dürfen wir nicht zulassen, dass in dieser Form gegen demokratische Systeme vorgegangen wird, schon gar nicht wenn es aus solchen populistischen und eigennützigen Motiven heraus geschieht, wie dies die rechtsextreme, als Bürgerbewegung getarnte Organisation pro NRW nun versucht". Deswegen unterstützt der Jugendring das Engagement des Netzwerks gegen Rechts, das zu einer Gegendemonstration aufgerufen hat. „Wir werden nicht zulassen, dass pro NRW die LoveParade-Katastrophe für ihre Zwecke politisch instrumentalisiert" sind sich die teilnehmenden Jugendverbände einig. "Gemeinsam müssen wir am Samstag auf dem Burgplatz deutlich machen, dass es allein den demokratischen Kräften dieser Stadt bestimmt ist, wie sie ihre Probleme regeln." Und um dem braunen Mob die Möglichkeit zu nehmen, sich vor dem Rathaus auszubreiten, hat der Jugendring zusammen mit dem DGB Niederrhein und der evangelischen Kirche eine Kundgebung angemeldet und möchte alle einladen sich zu beteiligen, damit Rechtspopulismus in dieser Stadt keinen Platz hat. Altoberbürgermeister Josef Krings wird ab 11:55 Uhr, dem symbolischen „Kurz-vor-Zwölf" zu den Teilnehmenden sprechen. Und:"Wir werden den Platz erst wieder verlassen, wenn alle pro NRWler im Bus sitzen um dahin zurückzufahren, wo sie herkommen," fasst Saskia Schneider den Konsens der Planungsgruppe zusammen. Flugblatt 02.08.10 Stolpersteine - Künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnenAm 11.08.2010 kommt der Künstler Gunter Demnig zu einer Stolperstein - Verlegung in unsere Stadt. Der Jugendring richtet sich nach den Worten des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog: „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen." Pressspiegel zur Verlegung am 11.08.2010.pdf
Die letzten Vorbereitungen beim Stadtjugendring und bei den Paten sind im Gange, damit Gunter Demnig ab 10h in Duisburg mit der diesjährigen Stolperstein-Verlegung beginnen kann. Insgesamt werden die Paten mit sieben Messingtafeln auf den Gehwegen vor den letzten Wohnorten der Opfer des Holocausts gedenken. Bei seiner Tour durch die verschiedenen Stadtteile wird der Künstler von der Koordinatorin des Jugendrings begleitet. Der Jugendring übernahm, neben der Organisation und der Hilfestellung für die Paten, die in diesem Jahr erstmals angefallenen Mehrkosten für die Vorbereitung aller Verlege-Stellen. An den letzten Wohnorten der Opfer wird Demnig auf die Paten treffen, die sich in den letzten Wochen intensiv mit dem Schicksal der Ermordeten befasst haben. Besonders hervorzuheben sind die beiden Aktionen in der Halfmannstraße und in der Grünstraße, da sich hier Jugendliche freiwillig mit den traurigen Schicksalen unserer dunklen Vergangenheit auseinander gesetzt haben. Erste Station ist der Stein für das Neumühler Mädchen Mirel Kibel, die gerade mal 6 Jahre alt wurde, als sie von den Nazi-Häschern gefasst und ins Konzentrationslager Izbica geschleppt wurde. „Die drei Fragezeichen auf der Messingplatte stehen dafür, dass ihr Schicksal danach unbekannt geblieben ist“, erklärt die Patengruppe der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Herz-Jesu. Hätte sie es überlebt, würde es weitere Eintragungen zu ihr geben. In der Landwehrstraße wird dem engagierten Lehrer und Vorsitzenden des jüdischen Jugendbundes Fritz Kaiser ein Stein gewidmet. Er wurde mit seiner Familie in Minsk ermordet. In der Klosterstraße möchte ein ehemaliger Duisburger an das „Fräulein Kahn“ aus seiner Kindheit erinnern, welches ihn immer so freundlich gegrüßt hat. Eine besondere Zeremonie haben die Schülerinnen des St. Hildegardis-Gymnasiums vorbereitet, die mit ehemaligen Anwohnern eine Patengemeinschaft gebildet haben. Schon seit einem halben Jahr beschäftigen sie sich mit dem Leben und Sterben gleich mehrerer Familien und möchten diese auch Nachbarn und anderen Besuchern vermitteln. Auch an dieser Stelle sind weitere Steine für Familienangehörige möglich. Da bei zukünftigen Stolperstein-Verlegungen für alle Opfer aus einer Familie gemeinsam die Steine verlegt werden sollen, sind weitere Paten herzlich willkommen. Gleichzeitig entschuldigt sich der Jugendring bei denjenigen, die in diesem Jahr leider noch nicht mit dabei sein können: „Ihre Wünsche zum Gedenken werden nicht vergessen und wir hoffen, dass wir in den nächsten Jahren viele weitere Kooperationen zwischen Einzelpaten und Jugendgruppen herstellen können“ erklärt Saskia Schneider: “Denn nur durch die Einbindung der Jüngeren kann die Erinnerung wach gehalten werden“. Durch selbst gewähltes Lernen, Spurensuche im unmittelbaren Lebensumfeld und Begegnung mit Zeitzeugen sehen Jugendliche ihre Stadt und ihre Geschichte mit anderen Augen. Eine Übersicht über die Presse-Artikel zur Stolperstein-Verlegung 27.07.10 Duisburg trauert um die Toten der LoveParadeEs sollte ein Fest der Liebe und der Freude werden, doch für 20 Menschen endete dieses mit dem Tod. Wir trauern mit den Angehörigen und unsere Gedanken sind bei denjenigen, die derzeit noch medizinisch versorgt werden. Die Trauer ist groß und so bereiten sich die Menschen in Duisburg mit großer Anteilnahme darauf vor, den Toten zu Gedenken. Im Namen unseres Mitgliedsverbandes, dem BDKJ, möchten wir herzlich zum Gedenkgottesdienst für die Opfer und Verletzten der Loveparade einladen. Aus der Pressemitteilung des BDKJ: Mit tiefer Trauer und großer Bestürzung reagiert der Stadtvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend Duisburg auf das Unglück während der „Loveparade“. 20 Tote und mehr als 500 Verletzte junge Menschen sind Opfer des tragischen Unglücks geworden. „Unser Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden der verunglückten Menschen“, so Katharina Schwarz. In der in unmittelbarer Nähe zum Unglücksort gelegenen Kirche Christus König, Karl-Jarres-Str. 152 findet am Mittwoch um 20 Uhr ein Gedenkgottesdienst des BDKJ Duisburg statt. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände in Duisburg. Wir sind katholisch, politisch, aktiv und vernetzen dazu die Arbeit der katholischen Jugendverbände mit den Gemeinden, Pfarreien, kirchlichen Gruppierungen und anderen Jugendverbänden des Jugendrings Duisburg. Insgesamt übernimmt der BDKJ Stadtverband Duisburg die Interessenvertretung für ca. 3000 Kinder und Jugendliche. 28.05.10 Wir trotzen dem Vergessen – mit Stolpersteinen: am 11.08.2010 kommt der Künstler Gunter Demnig zu einer Stolperstein Verlegung in unsere StadtJeder kennt sie und ist bestimmt schon oft in unterschiedlichen Alltagssituationen über sie „gestolpert“: die kleinen quadratischen Messingplättchen, die so harmlos auf die grausamen Verbrechen unserer Geschichte aufmerksam machen. In Zukunft, in der es keine direkten Zeitzeugen mehr geben wird, und für die junge Generation Naziverbrechen immer mehr in Vergessenheit geraten, sollen sie Brücken der Erinnerung sein zwischen Fakten und Zusammenhängen der NS-Vergangenheit, zwischen aktuellen Bezügen, gesellschaftlichen Fragen und couragiertem, demokratischem Handeln. Brief+Information für Paten.pdfDer Jugendring hat die Aufgabe übernommen in diesem Jahr die Stolperstein-Verlegungen in Duisburg zu koordinieren. „Trotz der Fülle an Nachfragen, die den immer bekannter werdenden Künstler mittlerweile sogar aus dem Ausland ereilen, ist es uns gelungen, dass Herr Demnig nun am 11. August an maximal 12 Orten in Duisburg Stolpersteine verlegen wird!“, berichtet die Geschäftsführerin Saskia Schneider. „Leider befindet sich dieses Datum in den Sommerferien, wir hoffen aber, dass sich trotzdem auch viele Kinder und Jugendliche an den Aktionen beteiligen werden.“ Der Jugendring möchte neben dem wichtigen Gedenken an die Opfer des Holocaust vor allem auf die Schicksale der Kinder und Jugendlichen aufmerksam machen, die ebenfalls nicht verschont blieben vor Verfolgung, Deportation und Zwangsarbeit: Aus Duisburg wurden mehr als 130 Kinder und Jugendliche in den Tod geschickt. Gerade in der heutigen Zeit, in der es immer weniger Zeitzeugen gibt, setzen die Steine ein Zeichen wider das Vergessen. Alle Interessierten können sich beim Jugendring (mail@jugendring-duisburg.de, oder per Telefon 26246) melden und werden dort über die Aufgaben einer Patenschaft informiert. Bis spätestens 10. Juni müssen alle Vorschläge für die Stolpersteine und deren Beschriftung gesammelt an den Künstler weitergeleitet werden. Weitere Informationen: Aktionen des Jugendrings zum Thema: • Eigene Patenschaft Begonnen haben wir 2008, in dem wir die Patenschaft für den Gedenkstein des gerade einmal zwölf Jahre alten Klaus Kaspar (zuletzt wohnhaft im Sternbuschweg 12) übernommen haben, der nach einer mehrjährigen Flüchtlingsgeschichte sein Leben im KZ Sobibór verlor. Auszug aus der Pressemitteilung des Jugendrings vom 11.09.2008: Zwischen Oktober 1940 und Dezember 1944 deportierten die NS-Behörden mehrere hunderttausend Kinder. Darunter auch 130 Kinder und Jugendliche aus Duisburg. Die vom Jugendring der Stadt Duisburg in Zusammenarbeit mit der DGB Jugend Niederrhein durchgeführten Veranstaltung mit dem Zug der Erinnerung im Februar diesen Jahres fand bei den Bürgerinnen und Bürgern großen Zuspruch. Der Jugendring möchte daran anknüpfen und übernimmt die Patenschaft für den Stolperstein von Klaus Kasper, stellvertretend für die vielen anderen deportierten Kinder und Jugendlichen aus Duisburg. • Antrag zum Mahnmal für deportierte Duisburger Kinder Der Jugendhilfeausschuss der Stadt hat im Mai 2009 dem Antrag des Jugendrings zugestimmt, die Planung für ein Mahnmal zur Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder aus Duisburg während der nationalsozialistischen Diktatur zu übernehmen. Vor wenigen Wochen wurden die künstlerischen Entwürfe und der Gewinner der Ausschreibung Gerhard Losemann vorgestellt. Es soll 2011 auf dem neu gestalteten Platz vor dem Hauptbahnhof aufgestellt werden. 04.05.10 Wo bleiben die versprochenen Fördermittel für die Jugendverbände?Diese Frage beschäftigte alle Delegierten auf der letzten Jugendring-Vollversammlung. Deshalb wurde einstimmig beschlossen, einen Brief an den Oberbürgermeister, den Herrn Kämmerer sowie den zuständigen Dezernenten zu schicken. JR-Pressemitteilung-Brief an OB.pdf
Hier der genaue Wortlaut: Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Herren, der Jugendring der Stadt Duisburg hätte gerne Klarheit bezüglich der Fördermittel, die ihm die Stadt zugesagt hat und ohne die viele der Verbände in Kürze ihre Arbeit einstellen müssen. Da der Verteilungsvorschlag, den der Jugendring für seine Mitgliedsverbände in den Jugendhilfeausschuss am 04.03. eingebracht hat, genehmigt wurde, rechneten unsere Mitgliedsverbände mit einer schnellen Überweisung der 1. Jahresrate, die zu diesem Zeitpunkt noch ausstand. Mittlerweile müsste sogar schon die 2. Rate eingegangen sein, was aber ebenfalls nicht passiert ist. Auf unsere E-mail-Anfrage beim Jugendamt (am 29.03.) und mehreren telefonischen Nachfragen einzelner Verbandsleitenden, wurde uns mitgeteilt, dass es auch hier keine Erklärung für die nicht erfolgten Überweisungen gebe, dass aber in den nächsten Tagen die Gelder fließen werden. Wieder ist NICHTS geschehen! Es ist mehr als befremdlich, dass stillschweigend die zugesagten Mittel zurück gehalten werden und die Verbände ohne jegliche Planungsmöglichkeit und ohne finanzielle Hilfen seit fünf Monaten ihre Arbeit bestreiten müssen. Vielleicht ist Ihnen nicht bewusst, welche Auswirkungen die ausbleibenden Zahlungen auf die Jugendverbände haben: Wenn nicht innerhalb der nächsten Tage etwas passiert, müssen vor allem die Verbände, die nicht auf einen starken Erwachsenenverband zurückgreifen können, ihre Angebote für die Kinder und Jugendlichen runterfahren, Personal kündigen, können ihre Mieten nicht mehr zahlen, und müssen im schlimmsten Fall ihre Arbeit komplett einstellen. Das ist keine Art mit den freien Trägern umzugehen, deren meist ehrenamtliche Arbeit sonst gerne hoch gelobt wird. Die Vollversammlung des Jugendrings fordert Sie deshalb auf, die zugesagten Mittel frei zu geben. Zum Schluß verweisen wir erneut auf die Argumente, die wir schon bei unseren Protestkundgebungen gegen die Kürzungsmaßnahmen formuliert haben und die den Stellenwert der freien Jugendverbandsarbeit unterstreichen: Insgesamt 16.747 Stunden im Jahr begleiten unsere Verbände die jungen Menschen bei ihren außerschulischen Aktivitäten. Schulungen und Weiterbildungen noch nicht inbegriffen. Im Jahr 2009 wurden 225 Veranstaltungen angeboten, die rund 3.600 Kinder und Jugendliche erreichten. In Zeiten knapper Kassen muss man sich auch fragen, welche Kosten für die Stadt entstehen würden, wenn es die Jugendverbände nicht gäbe und sie deren Arbeit auffangen müsste. Um die Arbeit der Ehrenamtlichen abzudecken, müsste die Stadt bei diesem Stundenaufkommen mindestens 400 SozialarbeiterInnen in Vollzeit einstellen, dass wiederum würde Mehrkosten in Höhe von etwa 10.400.000 € bedeuten. Mit der Bitte um sofortiges Handeln verbleiben wir mit freundlichen Grüßen, Bettina Winnig Was die Lokalpresse dazu sagt 03.05.10 Der Jugendring hat gewählt
Bei der Vollversammlung am 29.04. fanden Neuwahlen für den Vorstand des Jugendrings der Stadt Duisburg statt, nachdem der 1. Vorsitzende Edgar de Haan von der evangelischen Jugend aus beruflichen und persönlichen Gründen von seinem Amt im März zurückgetreten war. 01 J - Jugendring.pdf
46 Delegierte aus 16 Verbänden wählten mit überwältigender Mehrheit Bettina Winnig von der Sportjugend als Vorsitzende. Zu ihren Stellvertretern wählten die Mitglieder der Jugendverbände mit klarer Mehrheit Ünsal Başer, Vorsitzender der DGB-Jugend und Frank Witzke, langjähriger Sekretär der SJD – Die Falken. Weitere Vorstandsposten wurden per Mehrheitsvotum vergeben an: Dennis Senft (Sportjugend) für den Kassierer, Annette Grave (djo- Deutsche Jugend in Europa) für die Schriftführerin, Çiğdem Gülen (DGB-Jugend), Sven Marin (Jugendrotkreuz), Manuela Bäumges (SJD – Die Falken) und Martin Müller (Naturfreundejugend) für die Posten der Beisitzer sowie Uwe Keimer (Alpenvereinsjugend) und Ralf Eikermann (Wanderjugend) als Revisoren. Bettina Winnig freut sich über das Ergebnis und die Zusammensetzung des neuen Vorstands: „Wir werden mit diesem neuen Team wieder kreativ und produktiv für die Duisburger Kinder- und Jugendlichen arbeiten, den Jugendverbänden ein reichhaltiges Angebot bieten und ihre Interessen vor allem gegenüber der Politik vertreten“. Außerdem bedankt sie sich bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit der letzten Jahre: „Edgar de Haan, Erika Schmitz, Karl Schräder und Arno Koppe, haben sich immer für die Belange des Jugendrings eingesetzt und sich in vielen Stunden und abendlichen Sitzungen ehrenamtlich engagiert“. Aber nicht nur mit diesem eher erfreulichen Thema musste sich die Vollversammlung des Jugendrings beschäftigen. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Beschwerdebrief an den Oberbürgermeister: die Stadt hat bisher immer noch keinen Euro der bewilligten Fördermittel an die Jugendverbände überwiesen, daher haben einige Verbände schon mit Problemen zu kämpfen und risikieren ihre Jahresplanung nicht aufrecht erhalten zu können. Das wiederum betrifft dann direkt die Angebote für die Duisburger Kinder und Jugendlichen. In dem Brief, der heute ans Rathaus gegangen ist fordern die Verbände die sofortige Freigabe der zugesagten Mittel. Was die Lokalpresse dazu schreibt 05.03.10 Antrag im Jugendhilfeausschuss - Ein voller Erfolg: Konsens gegen Kürzungen!!!Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss hat am Donnerstag-Nachmittag den Antrag des Jugendrings, den HSK-Vorschlag abzulehnen, einstimmig und bei nur einer Enthaltung angenommen. Pressespiegel um das HSK im JHA.pdf
Zitat aus der WAZ: In seltener Einmütigkeit stellten sich die Politiker aller Fraktionen [...] gegen die geplanten massiven Kürzungen im Kinder- und Jugendbereich. Zitat aus der NRZ: Geht gar nicht - das sagen nicht nur bereits seit Wochen die Jugend- und Wohlfahrtsverbände, das sagten gestern auch alle Mitglieder im Jugendhilfeausschuss und lehnten die entsprechenden Verwaltungsvorlagen ab. "Wir sollten aber nicht zu früh Hurra rufen. Denn der Hauptausschuss bzw. der Rat der Stadt kann diesen Beschluß des Ausschusses noch ohne Weiteres übergehen." Deswegen müssen wir weitermachen: mit vielen kleinen Aktionen und mit vielen Menschen am 22.03. zur Ratssitzung vor dem Rathaus!!! Pressespiegel rund um den Vollversammlungsbeschluss des Jugendrings, die Reaktionen der Parteien und den Jugendhilfeausschuss 04.03.10 Auch der Jugendring ruft auf zum friedlichen Protest gegen den Sternmarsch von Pro NRW und NPDAufruf des Marxloher Bündnis Mehr Infos erhaltet ihr unter "http://www.marxloher-buendnis.de" "Die rechtspopulistische Partei Pro NRW und die faschistische NPD kündigen an, am 27. und 28.3.2010 Aufmärsche gegen die Duisburger Merkez Moschee durchzuführen. Pro NRW und NPD wollen wie in der Schweiz ein Minarettverbot durchsetzen. Rechte aus Deutschland und ganz Europa sind zu ihren Aufmärschen bereits eingeladen. Wir stellen uns allen Rechten entgegen, egal woher sie kommen! Die rassistische Hetze von Pro NRW und NPD zielt darauf ab, die Vorurteile und Ängste gegenüber Menschen islamischen Glaubens für ihre Ziele zu nutzen. Während die NPD offen nationalistisch und rassistisch auftritt, versucht Pro NRW nach außen den bürgerlichen Schein zu wahren. Sie entlarvten sich jedoch selbst durch Personen in der Führungsriege, die eine einschlägige Vergangenheit haben. Hinter der scheinbaren bürgerlichen Fassade versteckt sich eine tiefe Verachtung, die sich in Wirklichkeit gegen Muslime, Migranten und anders Denkende. Das Marxloher Bündnis hat sich 2010 wieder zusammengeschlossen, um sich gemeinsam, partei-, kultur- und religionsübergreifend, den Rechten entgegenzustellen. Der Aufmarsch der rechten Parteien ist nicht nur ein Angriff gegen den Islam, sondern zielt darauf ab, das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kultur und Religion zu (zer)stören. Der Aufmarsch ist ein Angriff auf unsere Grundrechte und unseren Stadtteil. Das werden wir nicht hinnehmen, und stellen uns quer! Das Marxloher Bündnis fordert alle demokratischen Kräfte dazu auf, jetzt gemeinsam mit uns die umfassende Aufklärung und Mobilisierung in den Stadtteilen und über Duisburg hinaus zu beginnen!" 10.02.10 AUFRUF ZUR KUNDGEBUNG GEGEN DIE SPARMASSNAHMEN BEI KINDERN UND JUGENDLICHENPassend zu den anstehenden Fastnachtstagen fragt sich der Jugendring: Flyer Kundgebung 12.02. - Endversion2.pdf
Sind denn alle jeck geworden? An den Kindern sparen hoffentlich nur die Narren!!! Zusammen mit den Wohlfahrtsverbänden und vielen kleineren Vereinen aus der Kinder- und Jugendhilfe fordern wir: Hände weg von Kindern, Jugendlichen und Familien!!! Wir sind: - Gegen die geplanten Kürzungen in der Jugendhilfe, der Jugendarbeit und bei den Jugendverbänden! - Gegen die Schließungspläne von Jugendzentren, offenen Türen, Kitas und anderen Einrichtungen für Kids und Teens! Dies bekennen wir öffentlich wir auf der Kundgebung am Freitag, 12.02.2010 um 16.30 Uhr auf dem Burgplatz vor dem Rathaus Also kommt alle ganz zahlreich, bringt alle diejenigen, die von diesen Kürzungen betroffen sind mit und lasst uns gemeinsam versuchen, die Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass Sparen zwar sinnvoll ist, aber gerade an dieser Stelle nach hinten losgehen würde. Es betrifft unsere Zukunft!!! Flyer zum Ausdrucken für alle, die noch etwas bewegen wollen! 03.02.10 Pressemitteilung: Nicht an der falschen Stelle sparen!Unabsehbare Folgen: Die Duisburger Jugendverbandsarbeit gerät durch weitere Haushaltskürzungen an die Grenze ihrer Handlungsfähigkeit. Als freiwilliger Zusammenschluss der Jugendverbände ist es eine der Hauptaufgaben des Jugendring, die Interessen junger Menschen und die gemeinsamen Belange der Mitgliedsverbände in der Öffentlichkeit, gegenüber dem Rat der Stadt, den Bezirksvertretungen sowie den Behörden zu vertreten: „Die geplanten Kürzungen der freiwilligen Leistungen der Stadt sind eine extreme Belastung der meist ehrenamtlich geleisteten Jugendarbeit. Es gilt zu verdeutlichen, welche Probleme und Risiken dadurch entstehen“, so der Konsens der Vollversammlung, die am vergangenen Montag zu diesem Thema tagte. Insgesamt sind 20 Jugendverbände mit unterschiedlichen Schwerpunkten unter dem Dach des Jugendring in allen Stadtteilen aktiv. Sie sorgen dafür, dass ein breitgefächertes Freizeitangebot für Duisburger Kinder und Jugendliche zur Verfügung steht: Sportliche und spielerische Aktivitäten, kreatives und musisches Gestalten, Ferienfreizeiten, ethische und soziale Bildung sowie sehr häufig internationale bzw. interkommunale Jugendbegegnungen und Hilfestellungen beim Übergang von der Schule in den Beruf sind nur einige Aufgabenbereiche. Und die Zahlen sprechen für sich: Rund 80.000 Mitglieder von 0-26 Jahre wurden 2009 insgesamt gezählt, dass sind knapp 65 Prozent aller jungen Duisburgerinnen und Duisburger. Diese hohe Frequenz ist nur durch die Vielzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich. Nach der aktuellen Erhebung sind dies über 2.500 Freiwillige. Kürzungen zur Lasten unserer Kinder „Kürzt man die Unterstützung ihrer Arbeit noch weiter, kommt das direkt bei den Kindern und Jugendlichen an“, so der stellvertretende Vorsitzende Marc Bergendahl. Alle Kürzungen der letzten Jahre und die nicht eingelösten Versprechen der Landesregierung 2006, in der es um eine Erhöhung der Gelder gehen sollte, haben die Möglichkeiten einer wertvollen Freizeitgestaltung bis in die einzelnen Jugendgruppen hinein enorm eingeschränkt. Weitere Kürzungen werden die Handlungsfähigkeit noch stärker einschränken und die Angebotspalette deutlich reduzieren. Dabei belegen beeindruckende Zahlen den Stellenwert der freien Träger: Insgesamt 16.747 Stunden im Jahr begleiten sie die jungen Menschen bei ihren außerschulischen Aktivitäten. Schulungen und Weiterbildungen noch nicht inbegriffen. Hier wurden 225 Veranstaltungen angeboten, die rund 3.600 Kinder und Jugendliche erreichten. „In Zeiten knapper Kassen muss man sich auch fragen, welche Kosten für die Stadt entstehen würden, wenn es die Jugendverbände nicht gäbe und sie deren Arbeit auffangen müsste“, resümiert der Vorsitzende Edgar de Haan. Um die Arbeit der Ehrenamtlichen abzudecken, müsste die Stadt bei diesem Stundenaufkommen mindestens 400 SozialarbeiterInnen in Vollzeit einstellen, dass wiederum würde Mehrkosten in Höhe von etwa 10.400.000 € bedeuten . Wie soll die Jugendarbeit in Zukunft aussehen? An vielen Stellen sind schon heute Nachteile und Probleme zu erkennen, die mit einer zu geringen Finanzierung einhergehen: Offene Treffs schließen ihre Türen, die Kinder bleiben auf der Straße stehen; Ferienangebote können nur noch mit hohem Eigenanteil genutzt werden, finanziell schwächere oder kinderreiche Familien verlieren als erste; neue Jugendgruppen wie Migrantenselbstorganisationen, haben neben der etablierten Verbandslandschaft kaum eine Möglichkeit zu entstehen bzw. ihr Angebot auszubauen. Prävention ist besser als Intervention, heißt es vor allem im Hinblick auf Jugendkriminalität und Verwahrlosung. Das ist auch das Prinzip der Jugendverbandsarbeit in Abgrenzung zur Jugendhilfe. Der Jugendring ruft dazu auf, sich gemeinsam für eine Generation einzusetzen, die es in Zeiten leerer Kassen und überschuldeter Haushalte schwerer hat als die vorherige. Und zwar nicht erst wenn es zu spät ist und sprichwörtlich „das Kind schon in den Brunnen gefallen ist“. 26.11.09 Aktionsprogramm Jugendschutz: Gegen Gewalt und ungesunde ErnährungKeinen Stress mehr in der Jugendgruppe und gesundes, leckeres Essen in Ferienfreizeiten und Zeltlagern: Der Duisburger Jugendring bietet den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern von Jugendverbänden ab 16 Jahren auch in diesem Jahr wieder qualifizierte Schulungen an, die vor allem das Arbeiten von Jugendlichen für Jugendliche erleichtern sollen. In beiden Kursen sind noch Plätze frei. Deeskalationstraining & Gesund und Lecker.pdf
Professionelle Hilfestellung zur Gewaltprävention bekommen Jugendliche und junge Erwachsene beim Deeskalationstraining am 5.12. von 10-18 Uhr in den Räumen des Vereins für Körper- und Mehrfachbehinderte (VKM) in der Neuenhofstr. 61. Rechtsanwältin Melanie Meier gibt Tipps für angemessene Reaktionen auf bereits vorhandene Gewaltstrukturen und trainiert Wahrnehmung und Umgang mit eigener Gewalt. Ein Gewinn für alle, denn Kommunikations- und Teamfähigkeit werden in diesem Training nachhaltig verbessert. In einem spannenden Wechsel von theoretischem Wissen und praktischen Trainingssequenzen geht es zunächst um das Kennenlernen und Ausprobieren von konkreten Verhaltensmöglichkeiten in Konflikt-, Bedrohungs-, und Gewaltsituationen. Außerdem werden reflektierte Positionen aufgebaut, die zu einer offensiven, aber trotzdem möglichst gewaltlosen Auseinandersetzung mit aggressiven oder gewaltbereiten Jungen, Mädchen, Jugendlichen und Erwachsenen führen sollen. Die Kosten für diese Schulung inklusive Mittagsessen übernimmt der Jugendring und alle TeilnehmerInnen bekommen ein Zertifikat. Weniger bewegt, dafür aber sehr kulinarisch geht es am 14.12. von 18-21 Uhr in der Schulungsküche des evangelischen Familienbildungswerks in Duissern weiter. Unter der Anleitung von Ökotrophologin Antje Knüttel können MultiplikatorInnen der Jugendarbeit ihre Fähigkeiten im Kochen für große Gruppen aufbessern. Denn, wer kennt das nicht: In den Jugendzentren, auf Ferienfreizeiten, im Zeltlager, überall dort, wo mit und für Kinder gekocht wird existieren immer dieselben Probleme. Das Essen soll schnell und einfach, möglichst preiswert hergerichtet sein. Damit es nicht jeden Tag Nudeln gibt, wird an diesem Abend geschnippelt, gerührt und geknetet, heimlich genascht und das Ganze zu leckeren und gesunden Mahlzeiten verarbeitet. Dabei legt die Dozentin Wert auf die Vermittlung von Grundwissen und Techniken im Umgang mit gesunden Lebensmitteln für ein gutes und schmackhaftes Gelingen der Mahlzeiten. Schürzen und Tupperdosen sind selbst mitzubringen. Kursgebühren und Lebensmittelkosten übernimmt der Jugendring. Anmeldungen für beide Fortbildungen unter: Jugendring Duisburg, Tel. 26246 oder per mail an: mail@jugendring-duisburg.de Einladungen für beide Veranstaltungen 21.10.09 Interkulturelle Öffnung - Wir machen uns auf den Weg! Wo stehen wir eigentlich?„Die Zukunft der Städte ist multiethnisch und interkulturell!“ Auftaktveranstaltung.pdfUm diese wichtige Entwicklung auch in die alltägliche Arbeit der Jugendverbände einzubinden, lädt der Jugendring der Stadt Duisburg zur Auftaktveranstaltung am 7. November 2009 ins Haus der Jugend in Duisburg-Rheinhausen ein. MultiplikatorInnen aus den Mitgliedsverbänden beschäftigen sich mit den Fragen zur Interkulturellen Öffnung, diskutieren über Perspektiven und erarbeiten gemeinsam neue Wege für die Jugendverbandsarbeit. Verteilt diese Einladung in eurem Verband, damit möglichst viele kommen und alle mitreden können!!! 19.10.09 Ö wie Interkulturelle ÖffnungDuisburger Jugendverbände diskutieren über die Wege zur interkulturellen Öffnung. Nach den neuesten Zahlen, die der EU-Bürgerservice Duisburg im September veröffentlichte, betrug der Anteil nichtdeutscher BewohnerInnen zu Beginn dieses Jahres 15,2 Prozent. In dieser Zahl sind die vielen MigrantInnen mit deutschem Pass und deren Kinder nicht mit gerechnet. Die ethnisch kulturelle Heterogenität der Duisburger Bevölkerung ist überdurchschnittlich groß. Gerade in einer Stadt, die wie keine zweite schon früh mit vielen Kulturen in Kontakt trat, lässt sich die oft allgemein beschriebene Herausbildung und Realität einer sich ausdifferenzierten, multikulturellen Gesellschaft wie im Brennglas beobachten. Das entspricht der These, die das Bundesjugendkuratorium schon vor vier Jahren herausbrachte: „Die Zukunft der Städte ist multiethnisch und interkulturell.“ Um diese wichtige Entwicklung auch in die alltägliche Arbeit der Jugendverbände einzubinden, lädt der Jugendring der Stadt Duisburg zur Auftaktveranstaltung „Interkulturelle Öffnung – Wir machen uns auf den Weg! Wo stehen wir eigentlich?“ am 07. November 2009 ins Haus der Jugend in Rheinhausen ein. Zwischen 10-15 Uhr werden sich die MultiplikatorInnen aus den zum größten Teil ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedsverbänden der freien Jugendverbandsarbeit mit folgenden Themen und Fragestellungen auseinander setzen: - eine Bestandsaufnahme erfassen: Wo stehen die Duisburger Jugendverbände bisher im Hinblick auf interkulturelle Öffnung? Wie sieht es in den einzelnen Jugendgruppen aus? - kritische Selbstanalyse erarbeiten: Sind die Duisburger Jugendverbände offen für alle jungen Menschen? Erfüllt die Jugendarbeit den Integrationsfaktor, den sie aus ihrem Selbstverständnis, ihrem Vermögen und ihren Arbeitsformen heraus postuliert? - Chancen und Grenzen diskutieren: Können wir eine plurale, zeitgemäße Verbandsarbeit unter Einbeziehung der Interessen aller Jugendlichen entwickeln ohne dabei in Ressourcen-Verteilungskämpfe zu verfallen? - Zielformulierungen erstellen: Was können wir in den nächsten Jahren tun, um das Zusammenleben in einer Gesellschaft der kulturellen Vielfalt und des Pluralismus zu fördern? Bevor dies in einzelnen Arbeitsgruppen besprochen werden soll, werden den Teilnehmern wichtige Einblicke in den bisherigen Forschungsstand und die praktische Arbeit anderer vermittelt: Der Bochumer Jugendring präsentiert seine bisherigen Wege zur Interkulturellen Öffnung, das Integrationsreferat der Stadt Duisburg wird aus seiner Arbeitserfahrung berichten und vom Institut „Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene“ (KJFE) der Fachhochschule Köln werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen über die Herausforderungen der zukünftigen Jugendverbandsarbeit informiert. Hintergrund der Veranstaltung - Das Projekt Ö des LJR-NRW: Der Landesjugendring NRW begann schon 2007 mit einem dreijährigen Modellprojekt „Ö“ wie Interkulturelle Öffnung. Ziel der Arbeit ist, Jugendringe und Verbände wirksamer als bisher für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien zu öffnen. Gefördert wird das Projekt durch Mittel des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration in NRW. Es wird als ein weiterer Baustein zur interkulturellen Öffnung der Jugendverbandsarbeit angesehen. Dank wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut Interkult der Fachhochschule Köln und dessen Internet-Kompetenzplattform „Migration, interkulturelle Bildung und Organisationsentwicklung“ wird das Projekt professionell dokumentiert und fachlich untermauert. Aktiv am Projekt wirken die drei Stadtjugendringe Bochum, Siegen und Wuppertal mit. Essen und Duisburg sind weitere Partner. Interkulturelle Öffnung ist jedoch kein Universalkonzept, das für jeden Träger in gleichem Maße umzusetzen ist: Je nach ihren spezifischen, an örtliche Strukturen gebundenen Situationen gehen die Projektpartner eigene Wege zu einer kulturell-pluralistischen Jugendverbandsgemeinschaft. 31.03.09 Kinderrechte ins GrundgesetzDer Jugendring der Stadt Duisburg unterstützt das Aktionsbündnis Kinderrechte. AktionsbuendnisPlakat.pdfBitte helft alle mit und unterzeichnet die Petition des Kinderschutzbundes, der Unicef und des Kinderhilfswerks!!! Weitere Informationen auf der Homepage des Aktionsbündnisses Hier lang 31.03.09 Der Jugendring hat (nach)gewählt!Bei der Vollversammlung am 24.03.2009 fanden Nachwahlen für den Vorstand des Jugendrings der Stadt Duisburg statt. Der stellvertretende Vorsitzende Claus Optenhöfel musste aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurücktreten. 49 Delegierte aus 19 Verbänden wählten mit großer Mehrheit Marc Bergendahl (BDKJ) als Stellvertretenden Vorsitzenden. Damit tritt Marc Bergendahl von seinem bisherigen Amt als Revisor zurück. Im zweiten Wahlgang mussten zwei neue Revisoren gewählt werden. Alexander Klein trat wegen eines längeren Auslandsaufenthaltes von seinem Amt zurück und der Revisorposten von Marc Bergendahl musste ebenfalls neu besetzt werden. Als neue Revisoren wurden Rainer Werner (DGB-Jugend) und Sven Marin (Jugendrotkreuz) gewählt. |
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